bergedorf 850 Jahre Bergedorf
Ofizieller Festakt im Haus im Park
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Circa 400 geladene Gäste schritten über den roten Teppich und wurden vor dem Haus im Park von Bezirksamtsleiter Arne Dornquast, seiner Frau und der stellvertretenden Bezirksamtsleiterin Angela Braasch-Eggert begrüßt.

Besondere Ehrengäste waren Hamburgs erster Bürgermeister Olaf Scholz und sein Lübecker Kollege Bernd Saxe.


Gut zur Hälfte seiner 850-jährigen Geschichte war Bergedorf gemeinsames Eigentum der beiden Hansestädte, die sich die Verwaltung aufteilten, ein in der deutschen Staatsgeschichte einmaliger Fall.






Nach der Begrüßung durch Anke Harnack (Hamburg Journal des NDR Fernsehen) betrat zunächst Bezirksamtsleiter Arne Dornquast, der "Bergedorfer Bürgermeister" die Bühne. Er wies auf die fortschrittliche Entwicklung Bergedorfs hin, einerseits in Sachen Wohnraum, andererseits in Sachen Arbeitsplätze. Zitat: "Laut einer Handelskammer Umfrage wird Bergedorf mit großem Abstand als der wirtschaftsfreundlichste Bezirk Hamburgs wahrgenommen."

Bezüglich des Festjahres wies er auf die vielen, unterschiedlichen und spannenden Veranstaltungen hin, die gar nicht alle im 16-seitigen Flyer Platz fanden. Ein Veranstaltungskalender, der sich sehen lassen kann.
Auch hier gilt eben: "Bergedorf bietet Besonderes".
Explizit bedankte er sich, neben den ganzen ehrenamtlichen Veranstaltern im Rahmen des Jubiläumsjahres, bei der Körber Stiftung.
 

Arne Dornquast (Bezirksamtsleiter Bergedorf)
Olaf Scholz meinte in seiner Ansprache zum "Gesamtkunstwerk 850 Jahre Bergedorf", dass Bergedorf zwar Teil Hamburgs, gefühlt aber immer noch eine eigene Stadt sei. Was sicherlich auch daran liegen würde, dass Bergedorf alles habe, was eine Stadt benötigt. Mit einem Schmunzeln meinte er: "Was man in Bergedorf nicht vorfindet, braucht man auch nicht."
Besonders hob er die charmanten Gegensätze hervor: Städtisch und ländlich, Tradition und Moderne.

Sein Lübecker Amtskollege Bernd Saxe betonte schmunzelnd, dass die über 400 Jahre, in denen die Hansestadt Lübeck die Geschicke Bergedorfs mitlenken durfte, sicherlich die bessere Hälfte der 850-jährigen Geschichte gewesen sei.
Er erklärte kurz und sehr amüsant, wie es zu der beiderstädtischen Herrschaft Hamburgs und Lübecks über Bergedorf gekommen war und wie sie verlief.
 

Die drei "Bürgermeister", von links:
B. Saxe (Lübeck), A. Dornquast (Bergedorf), O. Scholz (Hamburg),
mit 2 Landfrauen und der Vierländer Ernteprinzessin



Es folgte eine musikalischen Zeitreise mit Werken von Hasse, Händel und Brahms, dargeboten von Prof. Dr. Wolfgang Hochstein, Dozent an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, mit einem Chor der Hochschule.

Danach wurde die mehrere Kilo schwere, dreistöckige Hochzeitstorte vom "Vierländer Paar" Margret und Hans-Otto Lang hereingerollt und von den Bürgermeistern gemeinsam angeschnitten.










Prof. Dr. Torkild Hinrichsen
In zwei weiteren Vorträgen sprachen Dr. Olaf Matthes über die generelle, historische Entstehung von Jubiläen sowie Prof. Dr. Torkild Hinrichsen sehr humorvoll über die Vierländer Geschichte.

Dr. Matthes wies in dem Zusammenhang darauf hin, dass es am Ende gar nicht wichtig sei, ob Bergedorf nun tatsächlich exakt 850 Jahre alt sei oder nicht. Hierüber hatte es ja im Vorfeld einige Diskussionen von Historikern gegeben.

Prof. Dr. Hinrichsen betonte, wie wichtig es sei, bei der Schaffung von Wohnraum in ländlichen Gebieten - wie den Vier- und Marschlanden - darauf zu achten, dass die gewachsenen Strukturen erhalten bleiben.

Den musikalischen Abschluss des Festaktes im großen Saal bildeten die "GyLoh Teens" vom Gymnasium Lohbrügge mit dem "Bergedorf-Rap".

 






 

Reportage Offizieller Festakt 850 Jahre Bergedorf:

Kamera: Mike Hoffmann, Mike Weil
Schnitt/Ton: Mike Hoffmann
Fotos: Mike Weil
Text: Mike Weil


       
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