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vision sternwARTe 4.0 - Kunst an der Hamburger Sternwarte
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  Bergedorf feiert 850 jähriges Jubiläum ... und die Hamburger Sternwarte in Bergedorf ihren 100. Geburtstag.

Zum vierten Mal veranstaltete der Verein zur Förderung von Kunst, Kultur & Kommunikation in Bergedorf die "vision sternwARTe - Kunst an der Hamburger Sternwarte".

Bergedorfs Bürgermeister Arne Dornquast betonte zur Begrüßung, dass es sich bei der "4.0" nicht um irgendein Update handeln würde, sondern die Veranstaltung in den 4 Jahren eine konsequente Weiterentwicklung zum diesjährigen Ereignis erfahren habe: Zu einem Gesamtkunstwerk anlässlich des 100. Geburtstags der Sternwarte.
Er sagte weiter: "Veranstaltungen wie die vision sternwARTe sind eine wertvolle Hilfe auf dem Weg der Hamburger Sternwarte zum Weltkulturerbe, da sie Kultur und Menschen an diesem Ort zusammenbringt."


Größer, vielseitiger, schöner ...

Begonnen hatten die Organisatoren 2009 mit der "AstroArt", einer Kunstausstellung anlässlich des internationalen Jahres der Astronomie der UNESCO. Das 2. Quartal stand unter dem Motto "Astronomie und Kultur" und Ende Juni gab es die Woche der jistorischen Sternwarten. Aus diesen Fakten entstand die Idee zu einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst vor kulturhistorischer Kulisse.

Der Name wurde dann 2010 geändert, um einerseits Assoziationen mit esotherischen Inhalten (Astrologie) zu vermmeiden und andererseits Platz für größeres zu schaffen - etwas visionäres.

Tatsächlich wurde die Veranstaltung ständig weiterentwickelt und 2012, zum doppelten Jubiläumsjahr, konnten (fast) alle gesteckten Ziele erreicht werden:
Immerhin 65 bildende Künstler aus den Bereichen Malerei, Illustration, Bildhauerei, Fotografie und Objektkunst stellten an 2 Wochenenden ihre Arbeiten auf fast dem gesamten Sternwartengelände und in 6 Gebäuden aus.

Auf der großen Open-Air Bühne wurde ein vielseitiges Musik- und Literatur-Programm geboten und auf dem Gelände gab es Impro-Theater-Vorstellungen der Theatergruppe der Bergedorfer Stadtteilschule. Somit waren alle 4 Säulen der Kunst vertreten: Bildende & darstellende Kunst, Literatur & Musik.
 


Foto-Galerie / Foto-Reportage

vision sternwARTe 4.0





  Deep Sky Symphony

Eine besondere Darbietung gab es jeden Abend zum Abschluss an der Open-Air Bühne. Die Deep Sky Symphony wurde extra für die vision sternwARTe 4.0 komponiert und arrangiert.

Eine Computeranimation von T. Demuth, kombiniert mit Deep-Space Fotografien der ESO, nach einer Idee von M. Weil und M. Hoffmann.

Der Film zeigte eine rückwärts laufende Uhr, genauer genommen ein Astrolabium, ein historisches, astronomisches Gerät, das neben Uhrzeit auch den Kalender und die Jahreszahlen berücksichtigt. Genau genommen wurde man auf eine Zeitreise mitgenommen in die ersten Jahre des 20. Jahrhunderts, als die Sternwarte gebaut und in Betrieb genommen wurde.
Man taucht ein in das Meridiankreis-Gebäude und fliegt durch das Teleskop hinaus ins All.
Während des Flugs durch das Sonnensystem wurden beim passieren der einzelnen Planeten Meilensteine der Sternwarte aufgezeigt. Wichtige, bahnbrechende Entwicklungen und Entdeckungen wie die Erfindung des Schmidt-Spiegels oder die Gründung der ESO. Die Zeitreise endet in der Gegenwart mit Fotografien der von der ESO betriebenen modernen Riesenteleskope.

Dazu sphärische, spacige Klänge, schöne, harmonische Melodien, aber auch Klang-Chaos, alles ein wenig „psychedelic“, ein wenig erinnernd an die Musik von Bands wie Genesis, Pink Floyd, REM.

Die Musik wurde aber nicht wie z.B. im Planetarium synchronisiert mit abgespielt, sondern von 4 jungen Musikern aus Schweden live gespielt.
Eine Wahnsinns-Leistung, die mit viel Hingabe und Enthusiasmus erbracht wurde und Abend für Abend mit standing ovations belohnt wurde.

 


 

Reportage 850 Jahre Bergedorf - vision sternwARTe:

Kamera: Thomas Schrader, Mike Hoffmann, Mike Weil
Schnitt/Ton: Mike Hoffmann
Fotos: Mike Weil, Mike Hoffmann
Text: Mike Weil


       
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