bergedorf CSD Hamburg 2008
Christopher Street Day, Gay Pride Hamburg
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Am Samstag 2.8.08 wurde in Hamburg wieder demonstrativ vor den Augen der Öffentlichkeit gleichgeschlechtlich getanzt, geflirtet und geknutscht.
Schwule und Lesben aus ganz Deutschland versammelten sich in Hamburg, um für Gleichstellung und mehr Toleranz einzutreten.


Der Christopher Street Day, so bunt und schrill er auch ist, so ernst ist er doch gemeint.
Homosexuelle haben in Deutschland weniger Rechte sowie weniger Möglichkeiten zur Familiengründung.

Auf diese Nachteile und vor Allem auch auf die generellen Akzeptanzprobleme innerhalb der Gesellschaft soll der CSD hinweisen.



"Butter bei die Fische" sagt der Hamburger, wenn er ausdrücken will, dass endlich keine halben Sachen mehr gemacht werden sollen.

"Butter bei die Fische" war denn auch das Motto des CSD 2008 in Hamburg.
Im Klartext : Endlich Gleichstellung für die "Homo-Ehe", die Ehe unter Gleichgeschlechtlichen.

Und dafür nahmen am 2.8. wieder ca 6000 Menschen an der Parade teil, die sich vorbei an schätzungsweise 60.000 Zuschauern ihren Weg von der "Langen Reihe" zum Jungfernstieg bahnte.

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CSD Hamburg 2008


Auch wenn die meisten unserer zufällig ausgewählten Interview-Partner betonte, aus Spaß an der Sache angereist zu sein - der Hintergedanke dieser Veranstaltungen ist, auf die Probleme aufmerksam zu machen.

Und auch die, welche aus Spaß kommen, tragen ja durch ihre Teilnahme dazu bei, Aufmerksamkeit zu wecken.

Die politischen Forderungen des Veranstalters der Demonstration, des Hamburg-Pride e.V. findet man unter
www.csd-hamburg.com/politische-forderungen/.

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Der Christopher Street Day (CSD) ist ein Gedenk- und Demonstrationstag, der weltweit in vielen Städten vieler Länder organisiert wird.
Gefeiert und demonstriert wird für die Rechte sowie gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Homo- und Bisexuellen sowie Transgendern.

Erinnern soll der CSD an den ersten, bekannt gewordenen Aufstand von Homosexuellen gegen Diskriminierung und Polizeiwillkür in der Christopher Street in New York, der mit tagelangen Straßenschlachten zwischen Homosexuellen und der Polizei verbunden war (Juni 1969).
In New York wird seitdem unter dem Namen Christopher Street Liberation Day mit einem Straßenumzug am letzten Samstag des Juni an dieses Ereignis erinnert.

Inzwischen ist es international zur Tradition geworden, im Sommer mit einem Umzug für die Rechte von Schwulen und Lesben zu demonstrieren.
Geschmückt sind die Teilnehmer häufig mit den Farben des Regenbogens, weshalb die Veranstaltungen z.B. in Österreich "Regenbogenparaden" genannt werden.

In Deutschland findet der CSD seit 1979 statt, die Bezeichnung Christopher Street Day ist trotz des amerikanischen Ursprungs nur in Deutschland und der Schweiz üblich.
In den meisten anderen Ländern wird die Demo "Gay Pride" oder "Pride Parade" genannt.
Wohlgemerkt : "Pride" (=Stolz), nicht "bride" (=Braut) ... man schämt sich nicht, im Gegenteil, man ist stolz auf seine Homosexualität.



 

Reportage CSD Hamburg 2008 :

Kamera/Schnitt/Ton: Mike Hoffmann
Interviews: Ralf Bode
Fotos: Falk Schultz
Text: Mike Weil (Quelle teilweise Wikipedia)


       
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